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Version 1.1.5: Spanisch und Türkisch

Früh heute morgen wurde Version 1.1.5 veröffentlicht, die vor allem neue Übersetzungen auf Spanisch (von Edinson Isai Carlos Abanto, Guillermo Jorge und Ruben Santiago Martinez) und Türkisch (von Fatih Can Birinci) mitbringt. Beachtet bitte, dass von der türkischen Übersetzung schon versehentlich ein paar unfertige Teile in frühere Versionen geraten sind. Zudem gibt es noch ein paar kleinere Verbesserungen und eine Liste kleiner Fehlerbehebungen.

Changelog

Änderungen für Android und iOS

  • Spanische Übersetzung.
  • Türkische Übersetzung (diese war zuvor versehentlich zum Teil schon vorhanden).
  • Spektrum-Experimente zeigen nun einen Verlauf der Spitzenfrequenz.
  • Der Zoom-Anwenden-Dialog beim Verlassen eines Graphen hat nun „Zurücksetzen“ vorausgewählt, merkt sich aber die Auswahl zum nächsten Mal.
  • Fix: Fernzugriff funktioniert nicht wenn Werte mit NaN / null dargestellt werden sollen. (Das betrifft vor allem den Frequenzverlauf und das Doppler-Effekt-Experiment.)

Änderungen für Android

  • Fix: Bluetooth-Experimente laden auf vielen Android-Geräten nicht, wenn sie bestimmte conversion-Funktionen nutzen.
  • Fix: Bluetooth input conversion „formattedString“ funktioniert nicht wenn Indizes genutzt werden und nicht explizit leere Labels definiert werden.
  • Fix: GPS-Experimente stürzen auf Geräten ab, die keinen Netzwerk-basierten Standort-Service bieten.
  • Fix: Schwarzer Hintergrund der Graphen-Werkzeugleiste auf manchen Geräten (Pixel 3).

Änderungen für iOS

  • Fix: Bluetooth-Scan-Ergebnisse reagieren nur schlecht auf Benutzereingaben.
  • Fix: Wähle Bluetooth-Schreibmodus mit/ohne Antwort abhängig von den Fähigkeiten des Bluetooth-Geräts.
  • Fix: Bluetooth input conversion „formattedString“ funktioniert nicht mit Labels (dies ist etwas anders als der ähnliche Android-Fix).
  • Fix: Absturz wenn eine leere /control oder /export Anfrage an den Fernzugriff-Webserver gesendet wird.

Dateiformat Version 1.9

  • Neues Bluetooth Atttribut „mtu“ um eine bestimmte MTU-Größe anzufordern.
  • Unterstützung für neuen Sensortyp „attitude“.

Ars legendi-Fakultätenpreis 2020

Zum siebten Mal vergeben der Stifterverband, die Deutsche Mathematiker-Vereinigung, die Deutsche Physikalische Gesellschaft, die Gesellschaft Deutscher Chemiker und der Verband Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin in Deutschland den Ars legendi-Fakultätenpreis für exzellente Hochschullehre in der Mathematik und den Naturwissenschaften. Der Preis wird jährlich in den Kategorien Biowissenschaften, Chemie, Mathematik und Physik verliehen und ist mit jeweils 5.000 Euro dotiert. In der Kategorie Physik wurden dieses Jahr Professor Christoph Stampfer und Dr. Sebastian Staacks vom Lehrstuhl für Experimentalphysik (Festkörperphysik)II. Physikalischen Institut und Professorin Heidrun Heinke vom I. Physikalischen Institut Lehrstuhl für Experimentalphysik I A für die Entwicklung und Verbreitung der Physik-App „phyphox“ ausgezeichnet.

Mit der Entwicklung und kontinuierlichen Verbesserung der App verbesserte das Team die Physiklehre an Hochschulen und Schulen weltweit nachhaltig. Durch die Verwandlung handelsüblicher Smartphones mit ihrer umfangreichen Sensorik in leistungsfähige Mini-Labore eröffnete phyphox (www.phyphox.org) völlig neue Möglichkeiten in der Gestaltung der Lehre. In Vorlesungen zur Experimentalphysik können Studierende aktiv in die Lehrveranstaltung einbezogen werden, indem sie
aus einer passiven Beobachterrolle bei Demonstrationsexperimenten in die Rolle des Akteurs schlüpfen.

Webseite des Stifterverbands
Pressemitteilung der RWTH Aachen

Spannendes OER-Material und abgesagte Veranstaltungen

Zwei Themen, die in keiner Weise zusammen hängen:

Das positive Thema ist, dass ich gerne spannendes Open Educational Resource (OER) Material mit euch teilen möchte: Auf der Webseite des Projekts TRYAT („TRack Your ATmosphere“) des Oberstufenzentrums Lise Meitner-Schule in Berlin unter „Intellectual Output 3: GNSS and Atmosphere“ gibt es eine umfangreiche PDF-Datei mit Aktivitäten zu globalen Navigationssatellitensystemen und der Atmosphäre, die unter anderem auf phyphox setzen.

Das damit nicht zusammen hängende negative Thema ist, dass leider für die kommenden Wochen einige Veranstaltungen abgesagt wurden um die Verbreitung des Coronavirus zu vermeiden. Das bedeutet, dass wir uns nicht auf dem Sinus-Kongress in Bochum, der JuLe-Tagung in Berlin oder der DPG-Frühjahrstagung in Bonn sehen können, da alle drei abgesagt wurden.

1 Million Installationen

In der vergangenen Woche ist es nun geschehen: Wir haben eine Million Installationen überschritten! (Android und iOS zusammen)

Das ist einfach großartig. Hätte mir jemand vor drei Jahren (die erste Version wurde September 2016 veröffentlicht) gesagt, dass sich diese App so verbreiten würde, hätte ich es nicht geglaubt.

Wir, das phyphox-Team, sind überwältigt von der gewaltigen Resonanz, die wir aus der gesamten Welt erhalten und wir sind dankbar für die Unterstützung von unserer Universität, der RWTH Aachen, von Lehrenden, von Kollegen, von Studierenden und natürlich von den Freiwilligen, die uns als Übersetzer und phyphox-Botschafter die App in so vielen Ländern und Sprachen anbieten zu können.

Vielen Dank! Wir werden weitermachen, phyphox verbessern und neue kreative Wege finden, Smartphones in der MINT-Lehre einzusetzen.

Video und Material unserer jährlichen Fortbildung in Aachen 2019

Im September hat erneut unsere jährliche Fortbildung in Aachen stattgefunden und wir hatten versprochen, Videos der Vorträge sowie alle Materialien der Workshops anschließend zu veröffentlichen. Das hat länger gedauert als geplant, aber hier ist nun alles.

Material: aachen2019-material.zip (34MB)

Talk 1: Einführung

Talk 2: Smartphone-Sensoren

Talk 3: Erfahrungen und Ausblick

Gemeinsamer Sonnenverlauf am 22. Dezember

Wir planen für den 22. Dezember 2019 ein großes gemeinschaftliches Experiment, bei welchem du teilnehmen kannst. Der 22. Dezember ist dadurch besonders, dass es der Tag der Wintersonnenwende ist und wir versuchen so viele Experimentatoren wie möglich zu finden um weltweit den Verlauf der Sonne an dem Tag auszumessen. Die Idee ist, dass man einfach sein Handy zur Sonne ausrichtet und diese Ausrichtung zusammen mit dem Standort übermittelt. Auf diese Weise hoffen wir, dass ein großer Datensatz entsteht, den Studierende analysieren können um Daten wie beispielsweise die Neigung der Erdachse daraus abzuleiten.

Wenn du teilnehmen und uns helfen möchtest, findest du Infos und eine kurze Anleitung unter https://phyphox.org/sonne. Mach mit und teile diese Info vor allem am Tag vor und am 22. Dezember!